Wer wir sind

Holz für die Papierproduktion

Holz für die Papierproduktion

Die Task Force Wald + Holz + Energie (TF WHE) vereinigt die Schweizer Rohholzverbraucher aus dem Holz- und Energiesektor. Der Task Force gehören sowohl Verbände (Holzindustrie Schweiz, Holzenergie Schweiz und Forstunternehmer Schweiz) als auch Unternehmen (AEK Pellet AG, Axpo Holz + Energie AG, Despond SA, Holzwerk Lehmann AG, Kronospan Schweiz AG, Otto Läderach AG, Papierfabrik Utzenstorf AG, Pavatex SA, Perlen Papier AG und Schilliger Holz AG) an.

Warum es uns gibt

Trotz hoher Holzvorräte im Schweizer Wald wird dieser derzeit nicht ausreichend genutzt. In den letzten Jahren ist das Angebot an Rundholz, insbesondere bei der Fichte, auf ein besorgniserregend tiefes Niveau gesunken. Gründe für die sinkenden Holzerntemengen sind sowohl die sinkende Ernteintensität – pro Fläche wird immer weniger Holz genutzt – als auch die abnehmende bewirtschaftete Waldfläche in der Schweiz. Das Holznutzungspotenzial im Schweizer Wald wird zurzeit bei Weitem nicht ausgenützt.

In hohem Mass verantwortlich für diese Tatsache sind die aktuell in der Schweiz herrschenden politischen Rahmenbedingungen: In keinem anderen Land werden Reservate, Sonderwaldstandorte und Laubholz derart zu Ungunsten des nachgefragten Nadelholzes gefördert wie in der Schweiz.

Selbstverständlich produziert der Wald mehr als nur Holz: er erbringt für die gesamte Bevölkerung auch wichtige Leistungen wie Schutz, Naturschutz und Erholung. Zurzeit widerspricht jedoch die massive politische Übergewichtung der Naturschutz-Funktion des Waldes zu Lasten der Holznutzung nicht nur den Bedürfnissen der einheimischen Rohholzverbraucher, sondern auch den ökologischen Erfordernissen.

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Unsere Ziele

Die TF WHE setzt sich mit den Mitteln der Kommunikation für eine bessere inländische Versorgung mit dem Rohstoff Holz, insbesondere mit Nadelholz, ein. Sie will:

  • die Rohstoffmobilisierung verbessern; 
  • die Nutzfunktion des Waldes stärken; 
  • Einfluss nehmen auf die aktuellen, politischen Rahmenbedingungen, die einer nachhaltigen Nutzung des Schweizer Waldes zuwider laufen.

Fakten zur aktuellen Situation

  • In der Schweiz wird das Holznutzungspotenzial im Wald bei Weitem nicht ausgeschöpft. Angesichts der grossen Holzvorräte kann während Jahren mehr Holz genutzt werden, als nachwächst. 
  • Gesamtschweizerisch sind die Holzerntemengen der letzten Jahre rückläufig. 
  • Eine angemessene Holznutzung steht nicht im Widerspruch zu den übrigen Funktionen des Waldes, wie Naturschutz, Schutz und Erholung. 
  • Der CO2-Effekt von Holzprodukten ist in allen Nutzungsphasen (Wald – Wohnen – Wärme) äusserst gut. Indem man Holz als Werkstoff einsetzt und danach energetisch nutzt, werden pro Kubikmeter rund 1'300 Kilogramm CO2-Emissionen eingespart. 
  • Ohne ökonomisch motivierte Nutzung gibt es keine ökologische Nutzung des Rohstoffes Holz.