Waldfläche nimmt nur im Berggebiet zu

Wald bedeckt heute etwas mehr als einen Drittel der Schweizer Landesfläche. Insgesamt nimmt die Waldfläche im Schnitt pro Jahr um etwa die Fläche des Thunersees zu. Der Hauptgrund ist die Vergandung von Kulturland im Berggebiet. In tieferen Lagen, wo der Wald wirtschaftlich viel besser genutzt werden könnte, steht er hingegen in Konkurrenz zu Siedlungen, Verkehrsinfrastruktur und Landwirtschaft und nimmt deshalb flächenmässig nicht weiter zu.

Waldfläche (BAFU)

Waldzunahme in der Schweiz – gestern und morgen (waldwissen.net)  

Die bewirtschaftete Waldfläche nimmt laufend ab

Die bewirtschaftete Waldfläche nimmt im Gegensatz zur Gesamtwaldfläche ab. Übertriebene Forderungen nach immer mehr Waldreservaten, Totholz etc. schränken die Waldnutzung erheblich ein und verteuern diese. Nach der Strategie des Bundes sollen bis ins Jahr 2030 ganze 10% der Waldfläche vollständig aus der Nutzung genommen werden. Dabei beträgt der Anteil der wenig genutzten Wälder ohne vertragliche Regelung schon heute gegen 20%. Die Forderungen nach weiteren Flächenstilllegungen sind unnötig und unverständlich. Die Bewirtschaftung fördert die Waldbiodiversität nachweislich, «dunkle» Wälder bewirken das Gegenteil.

Waldreservate (BAFU)

Studie «Holznutzung und Biodiversität – Synergien und Grenzen» (Hintermann & Weber AG)