Die zwei Verarbeitungsstufen der Holzwirtschaft

Bevor Schweizer Holz in die zweite Verarbeitungsstufe, also in den Holzbau, den Innenausbau, die Schreinerei, die Verpackungsindustrie oder die Druckbranche gelangt, wird es von der ersten Verarbeitungsstufe, den Rohholzver-
arbeitern
(zusammengeschlossen in der TF WHE) fachgerecht zu Brettern, Balken, Span- oder Faserplatten, Papier, Pellets, Strom oder Wärme aufbereitet.

Holz – der erneuerbare Schweizer Rohstoff

Holzfasern für Spanplatten

Holzfasern für Spanplatten

Die Schweiz verfügt nur über ganz wenige natürliche Rohstoffe. Der erst noch nachwachsende Rohstoff «Holz» ist einer von ihnen. Holz wird als Bau- und Werkstoff, zur Herstellung von Papier oder Karton, als Ausgangsmaterial für die chemische Industrie oder als Energieträger verwendet.
Die Verwertung von Holz ist sowohl in wirtschaftlicher als auch in umweltpolitischer Hinsicht äusserst vorteilhaft, denn:

  • Holz schafft Arbeitsplätze in der Schweiz und ersetzt energieintensive und umweltbelastende Rohstoffe aus teilweise fragwürdiger Herkunft. 
  • Holzprodukte sind Paradebeispiele für sogenannte «Clean-Tech»-Anwendungen. 
  • Die Holzwirtschaft steht modellhaft für funktionierende regionale Stoffkreisläufe. 

Die Ressource «Holz» sollte deshalb im Interesse der Gesellschaft nachhaltig, aber möglichst konsequent genutzt werden.